Bischöflich Münstersches Offizialat
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14. Mai 2018 - Münster, Oldenburg, Vechta

„Ich würde wiederkommen, auf jeden Fall“

Oldenburger Jugendliche ziehen sehr positives Katholikentagsfazit

„Mega schön, total aufregend und ganz anders als erwartet“, resümierte Dorothee aus Oldenburg kurz vor Ende des 101. Deutschen Katholikentages, der vom 9. – 13. Mai 2018 in Münster stattfand.  Dorothee und ihre Freundin Carla nahmen von Freitag bis Sonntag an dem Großereignis teil. Sie gehörten zur Jugendfahrt des Bischöflich Münsterschen Offizialates. Fünfzehn Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren aus Hemmelte, Oldenburg, Beverbruch, Cloppenburg und Kneheim schlossen sich den mehr als 75.000 Gläubigen aus ganz Deutschland an. In Begleitung von Kerstin Ahrling und Lara Neundorfer, Referentinnen im Offizialat erlebten sie bunte katholische Tage in Westfalen.

Dorothee (links) und Carla aus Oldenburg nahmen für drei Tage am Katholikentag in Münster teil.

Dorothee (links) und Carla aus Oldenburg nahmen für drei Tage am Katholikentag in Münster teil.

Carla macht ein Foto von ihrer Gravur in der Kirchenbank. Nach dem Katholikentag wird sie in einer Münsteraner Kirche ausgestellt werden.

Carla macht ein Foto von ihrer Gravur in der Kirchenbank. Nach dem Katholikentag wird sie in einer Münsteraner Kirche ausgestellt werden.

Natürlich konnte man auch die Sternsinger auf dem Katholikentag antreffen, hier als stark frequentiertes Fotomotiv.

Natürlich konnte man auch die Sternsinger auf dem Katholikentag antreffen, hier als stark frequentiertes Fotomotiv.

In kleinen Gruppen suchten sich die Heranwachsenden nach ihren Vorlieben das Programm raus. Über 1000 Veranstaltungen und Aktionen wurden angeboten. Darunter auch vieles speziell für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, auch ein eigenes Jugendzentrum mit einer Vielzahl Attraktionen und Impulsen gehörte zum Münsteraner Katholikentag. Abends hat sich die Gruppe dann immer getroffen, ein fester Treffpunkt war ein großer Leuchtturm aus Holz, der das Oldenburger Land als Teil des Bistums Münster repräsentierte. Am Freitagabend machte sich die Gruppe noch auf zum gut besuchten Münsteraner Schlossplatz. „Die alten Bekannten“ eine bekannte A Capella Band machte dort Stimmung mit vielen Tausend Besuchern. „Toll war am Samstag der gemeinsame Morgenimpuls in einem Zirkuszelt“, berichtete Ahrling, später am Abend traf sich die Gruppe wieder. In der ganzen Stadt lockte Musik auf über acht Bühnen zum großen Straßenfest. Neben einer Bühne sicherte sich die Gruppe ein Picknick-Set, darin eine  "Friedensdecke", Brot und andere Münsteraner Köstlichkeiten.

„Hier sind viel, viel mehr Menschen, als ich es mir vorgestellt habe“, staunte Dorothee. Es ist ihr erster Katholikentag, ihr habe vorher eine Vorstellung gefehlt, was man dort so mache. „Ich hätte gedacht, dass es noch viel mehr nur auf Religion bezogen ist“, erzählte die 16-jährige. „Ich fand es voll gut, dass es noch so ganz andere Angebote gab, auch Denkanstöße in andere Richtungen, neben religiös auch politisch und sozial“, sagte die Schülerin. Das Angebot richtete sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Das fand ich sehr cool“, lobte die Oldenburgerin. Auf der Kirchenmeile habe es neben den Präsentationen der Orden und Glaubensgemeinschaften auch Stände gegeben, die sich z. B. für Gottesdienste für Homosexuelle einsetzen. Viele Themen, an die die Katholikentagsteilnehmerin beim Stichwort Katholisch nicht sofort gedacht habe. „Bei einem Stand durften wir unseren Namen in eine echte Kirchenbank ritzen. Das fand ich witzig, die wird jetzt auch in der Lambertikirche ausgestellt“, berichtete Dorothee. Überall sei man freundlich angesprochen worden, woher man komme und was man so mache. „Das fand ich gut, echt familiär. Ich würde wiederkommen, auf jeden Fall“, urteilte sie.

Auch ihre Freundin Carla fand den Katholikentag sehr eindrucksvoll, man habe viele verschiedene Sachen sehen können, sehr unterschiedliche Angebote. „Am coolsten fand ich die Kirchenmeile, man konnte dort viele neue Eindrücke sammeln“, sagte die Oldenburgerin. „Da stand ein Pappesel im Rahmen einer Aktion über Tiere in der Welt, mit sowas hätte ich nicht gerechnet“, erläuterte sie. Ihr habe alles gut gefallen, nur die drei Tage waren etwas knapp. „Ich hätte gerne ein paar Tage mehr gehabt, um das alles zu sehen“, ein etwas längerer Katholikentagsbesuch wäre schön gewesen. „Es war ein cooles Erlebnis“, betonte die Schülerin.

Johannes Hörnemann